Tagebuch

Rückblick & Ausblick — Die Zuschauerakademie

Das Kunstfest 2016 ist vorbei und wir resümieren: Was hat die Zuschauerakademie in diesem Jahr alles bewegt? Weiterlesen

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Performdingsda! Hallo She She Pop!

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Vor Ihrer Vorstellung »Testament − verspätete Vorbereitungen zum Generationenwechsel nach Lear« besuchten She She Pop die sehr junge Jury. Fanny Halmburger und Lisa Lucassen antworteten auf brennende Fragen wie:
Ihr seid ja keine Schauspielerinnen, sondern Perform…, Performdingsda. Was ist das?
Ist es eigentlich peinlich, mit den Vätern auf der Bühne zu stehen?
Warum habt ihr eure Väter mit auf die Bühne genommen und nicht die Mütter?

Die junge Jury erfuhr weiterhin, dass der Name She She Pop von der Band ZZ Top kommt, das Stück »Testament« entstand, weil She She Pop sich eine möglichst schwere Aufgabe stellen wollten und dass sie tatsächlich ein Stück mit ihren Müttern gemacht haben. Als die Jury Fanny eine Frage stellte, fragte diese zurück: »Fragt ihr das mich persönlich oder als She She Pop?« Große Fragezeichen in den Augen der Jury. Was meint Fanny bloß damit?

Vielen Dank She She Pop!

Die Weimarer Damen und das liebe Erbe

Die zweite Woche des Kunstfests ist eine andere Welt.

Bei uns läuft das Projekt „Hilfe, wir erben!“ auf Hochtouren.
Dagmar, Susann, Kerstin, Barbara und Ursula – fünf Damen aus Weimar – verbringen die Woche mit uns und recherchieren die Frage: Was ist eigentlich Erbe? Hab ich was zu vererben? Gegenstände, Ideen, Eigenschaften oder gar Moneten? Was möchte ich weitergeben, was am liebsten unter den Tisch fallen lassen? Wie eröffnet man ein Testament und warum macht man das überhaupt? Was ist kulturelles Erbe und wie gehe ich damit um?DCIM100GOPRO Weiterlesen

Mein Senf Part 1. // Die Magie des Morgens von „Trabe dich Thierlein!“ von Graindelavoix

Die erste Woche Kunstfest ist rum, wir sind knapp hinterm Berg. Dutzende Fotos, Fragen nach Alltags-Expertentum und dem eigenen Kunstbegriff.
Heute ist Zeit für einen Text. Ein sehr persönlicher Erlebnisbericht. Keine Kritik oder Reportage.
Dieser  Text handelt von dem am wenigsten erwarteten Seligkeits-Besäufnis, das je irgendwo zwischen Aus-der-Tür-gehen und dem Schlussapplaus in mir auf die Welt kam.
Am Sonntag früh klingelt um 3.30 Uhr mein Wecker. Ich wache auf und höre Regen gegen meine Fensterscheibe prasseln.
Um  4 Uhr will ich heute an einer sommerlichen Nachtwanderung zum Musikgymnasium in Belvedere teilnehmen. Ich will Weiterlesen