5 Jahre Zuschauerakademie

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Vermittlung für ein Festival zu machen, bedeutet für uns: Brücken zu bauen für alle Altersgruppen, einzustimmen auf  zeitgenössische Kunst – denn die vermittelt sich nicht einfach so – oder nur für wenige. Es heißt für uns, Begegnungen zu stiften zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, den Austausch zwischen Generationen und Kulturen zu fördern und somit eine politische Utopie für friedliches, interessiertes, offenes, diskussionsfreudiges Zusammenleben zu sein. Vermittlung bedeutet für uns, Wissen und Erfahrung mit Kunst zu vertiefen und Erstkontakte mit Kunst zu ermöglichen. All das haben wir fünf Jahre lang mit euch, den Weimarerinnen und Weimarern, getan, und danken euch ganz herzlich für eure Teilnahme und blicken zurück… 
… mit Sentimentalität, Stolz und so vielen Erinnerungen, dass wir sie kaum auseinander halten können. Wie war das nochmal mit den Kindern auf dem roten Teppich, den älteren Damen beim Notar, den syrischen Männern im Tanzstück und den Jugendlichen in Boxhandschuhen??

2014 bis 2018: DIE (SEHR) JUNGE JURY

Ihr habt euch fünf Jahre lang mit uns weiter entwickelt, seid von einer nicht besonders theateraffinen Kindergruppe zu jugendlichen Expert*innen geworden, die so klug und trotzdem authentisch über Kunst sprechen können – RESPEKT! Und bleibt dem Theater treu!

2014 und 2015: DIE GOLDIES

Unvergessen: Unsere Damen mittleren Alters, die sich im ersten Jahr mit dem Thema Erbe, im zweiten mit Amerika beschäftigt haben und für die es riesige Überwindung gekostet hat, am Ende selbst auf der Bühne zu stehen. Es hat sich gelohnt, ihr wart super!

2015 und 2016: DIE JUGENDCLUBS

2015 flogen die Fäuste: Der Jugendclub „FIGHT?!“ brachte seine Auseinandersetzung zum Thema Kampf und Boxen eindrucksvoll auf die Bühne – in Kooperation mit dem Boxverein Weimar. 2016 erforschtet ihr den eigenen Körper mit „Hirn an Körper – wer bist du?“ mit der wundervollen Live-Zeichnerin Tiziana Beck.

 

2015 bis 2018: DIE PATENSCHULEN

Von Berlstedt bis Weimar West: Schülerinnen und Schüler mit Kunst in Begegnung zu bringen, ist nicht immer unanstrengend, aber überaus bereichernd. Und jedes mal gab es das Feedback, dass man so die eigene Klasse und die Lehrer*innen mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen würde.

2016 bis 2018: SPOTTING CULTURE

Weimarer*innen mit und ohne Fluchterfahrung nehmen die Stücke des Kunstfests bestimmt sehr unterschiedlich wahr. Dachten wir. Erlebt haben wir dann, wie der kulturelle Hintergrund irgendwann gar keine Rolle mehr spielte und wie Kunst ein ideales Mittel ist, um sich über das Leben und wie es auf die Bühne kommt, auszutauschen.

 

 

 

 

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