Feedback von der Kunstfest-Patenschule 2017

Ein schöner Artikel über die Erlebnisse der Staatlichen Gesamtschule Carl Zeiss in Weimar West, die dieses Jahr KUNSTFEST-PATENSCHULE war. Wir sagen Danke und fühlen uns geehrt:

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Rasante-Taenzer-und-Prokofjews-Urgewalt-1763038663

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Preisverleihung der Jungen Jury 2017: Das Stück das die Welt verändern könnte ist HORSES von kabinet k

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Es war nicht einfach sich unter allen Produktionen, die die Junge Jury zum Kunstfest 2017 gesehen hat, zu entscheiden. Umso schwerer, wenn es darum geht das Stück herauszufinden, das die Welt verändern könnte. Also ließ die Junge Jury kurzerhand das Publikum der Preisverleihung per Abstimmung entscheiden. Herzlichen Glückwunsch kabinet k aus Belgien. Euer Stück Horses gewinnt! Weiterlesen

Das Team der Zuschauerakademie 2017 – Bitte sagt jetzt nichts!


Kann Theater die Welt verändern? 
Das war die Frage, die auch wir uns in den Projekten der Zuschauerakademie gestellt haben. Wir hatten ein ganzes Festival lang Zeit uns zu überlegen welche Handlungsmöglichkeiten und Motivationen wir mitnehmen aus dem Kunstfest Weimar 2017.

Amelie Mallmann, Berlin

Marie-Luise Krüger, Braunschweig

Annegret Bauer, Weimar

Elena Rottmann, Braunschweig

Tareq Ghamian, Halle

Yvonne Stahl, Weimar

Noch ein Finale: Spotting Culture stimmt das Publikum auf „Tschapajew und Pustota“ ein

„Wenn Sie den ersten Teil des Stückes sehen, werden Sie sich an folgende Bewegungen erinnern …“ Foto: Thomas Müller

 

Das Publikum im E-Werk freut sich: mal eine andere Art der Einführung! Foto: Thomas Müller

 

„Zum dritten Teil des Stückes würden wir Sie gerne Folgendes fragen: Was verbinden Sie mit der Farbe Blau? Wie verschaffen Sie sich Zugang zu Ihrem Unbewussten und: Hatten Sie auch schon mal einen Filmriss?“  Foto: Thomas Müller

Tschapajew und Pustota – Bitte sagen Sie jetzt nichts!

KANN EIN THEATERSTÜCK DIE WELT VERÄNDERN? ist die Frage, die uns 2017 umtreibt.
Wir reden mit Zuschauer*innen über die Produktionen, die sie während des Kunstfests gesehen haben und fragen nach Handlungsvorschlägen, die sie aus den Stücken mitnehmen um die Welt zu verändern.
Diesmal: TSCHAPAJEW UND PUSTOTA von Praktika Teatr  /Maxim Didenko

Steve, Weimar

Franziska, Dänemark

SPOTTING CULTURE denkt über Grenzen und Begegnungen nach

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In Vorbereitung auf den Vorstellungsbesuch von GrenzbeWEGnung stellten wir uns folgende Fragen:
Was war das Überraschendste, was dir in einem fremden Land passiert ist?
Welche Ländergrenzen hast du in deinem Leben überschritten?
An welche Begegnung in einem fremden Land erinnerst du dich für immer?

Lina und ihren Sohn Assem beschäftigt noch mehr der Besuch von „MALALAI – Die afghanische Jungfrau von Orleans“:

Assem: „Ich will keinen alten Text auf der Bühne sehen. Kein Goethe, kein Schiller. Das lesen wir in der Schule und ich finde es furchtbar langweilig. Ich bin aber eh nicht der Theatergänger. Ich mag lieber Freizeitparks und Partys. In Syrien war ich nie im Theater. MALALAI war mein allererster Theaterbesuch.“

Lina: „Ich fand MALALAI hatte eine tolle Idee! Ein Stück mit mehreren Nationalitäten und Sprachen zu machen, fand ich toll. Nur leider lag in der Mehrsprachigkeit für mich persönlich das Schwierige: Persisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch und ein bisschen Englisch – da sind zu viele Sprachen dabei, die ich nicht genug spreche. Ich musste die ganze Zeit die Übertitel lesen und die waren sehr schnell und dann hatte ich das Gefühl, das Geschehen auf der Bühne zu verpassen. Aber ich fand es sehr gut, dass die Geschichten von zwei starken Frauen erzählt wurden: Jeanne d’Arc und Malalai. Meistens werden Frauen sympathisch oder als Mütter dargestellt. So starke Kämpferinnen gibt es nicht oft zu sehen. Ich würde mich auch als eine starke Frau beschreiben. Aber auf eine ganz andere Art und Weise. Ohne das Kriegerische. Ich habe drei Kinder und einen Ehemann. Da habe ich viel mit der Familienorganisation zu tun. Nebenbei belege ich Deutschkurse und arbeite an meiner Bildung. Ich versuche für die Kinder da zu sein und ihnen bei Problemen zu helfen. Wir sind seit vier Monaten in Deutschland, da gibt es in der Schule noch oft Probleme. Ich brauche viel Kraft und muss oft über mich hinaus wachsen.“

 

GrenzbeWEGnung – Bitte sagen Sie jetzt nichts!

KANN EIN TANZSTÜCK DIE WELT VERÄNDERN? ist die Frage, die uns 2017 umtreibt.
Wir reden mit Zuschauer*innen über die Produktionen, die sie während des Kunstfests gesehen haben und fragen nach Handlungsvorschlägen, die sie aus den Stücken mitnehmen um die Welt zu verändern.
Diesmal: GrenbeWEGnung von WE-DANCE – Zeitgenössischer Tanz von Kindern und Jugendlichen

Yanina, Berlin

Silke, Berlin